WACHE
Für den 27. Dezember 2004

60 Jahre von der Abreise des Meisters

Beginn: 6.00 Uhr


1. Das Lied „Im Anfang war das Wort“

2. Mission des Lehrers

3. Die Formel: „Gesegnet sei der Herr der Liebe in unseren Seelen“ (dreimal)

4. Das Lied „Geist Gottes“

5. Gebet des Geistes

6. Lesen der Evangelien

           Evangelium nach Matthäus 13, 16-23

           Evangelium nach Markus 8, 29-36

           Evangelium nach Lukas 20,34-38

           Evangelium nach Johannes 15, 5-17

7. Aus „Heilige Worte des Meisters“

8. Musikalische Meditation „Die innere Stimme Gottes“

9. Aus „Hio-Eli-Meli-Mesail“

10. Vortrag: „Ziel und Sinn des menschlichen Lebens“, 31. Dezember 1933

11. Das Lied „Segne, meine Seele, den Herrn“

12. Gebet der Bruderschaft

13. Die Formel: „Verherrlicht sei Gott in der Weißen Bruderschaft und verherrlicht seien die Weißen Brüder in der Liebe Gottes“ (dreimal)

Bruderrat






1. Das Lied „Im Anfang war das Wort“




2. Mission des Lehrers:

„Die Ideen, die ich in den Vorträgen darlege, sind aus dem Göttlichen genommen. Was Christus sagte und was ich sage stammt aus ein und derselben Quelle… Ich bin gekommen, um die Liebe zu bekunden, sie auf die Erde zu bringen – das ist meine Mission.“


3. Die Formel: „Gesegnet sei der Herr der Liebe in unseren Seelen“ (dreimal)


4. Das Lied „Geist Gottes“




5. Gebet des Geistes

Herr, unser Gott, dein guter Geist komme und umarme unseren Geist. Fülle er unsere Herzen mit der unermesslichen Liebe, die deine Anwesenheit überall bekundet. Stärke unsere Hände bei jeder Gerechtigkeit und unsere Füße bei jeder guten Tat.

Wir neigen unser Haupt vor Dir, unserem ewigen Vater, ein Fels unseres Lebens.

Gesegnet seiest Du, gesegnet sei Dein Name in unseren Seelen.

Stärke uns, erhebe uns, damit wir den Dienst für das Kommen deines Reiches mit jeder Freude über die uns bekundete Liebe beginnen.

Nur du bist der Eine, der uns kennt. Auch wir kennen Dich als Licht für unsere Seelen, Weite für unseren Verstand, Vergrößerung für unsere Kraft, Festung für unseren Geist und Fülle für unsere Herzen.

Du bist die Krönung und die Herrlichkeit in unserem Leben.


Amen




6. Lesen der Evangelien:

Evangelium nach Matthäus 13, 16-23

Evangelium nach Markus 8, 29-36

Evangelium nach Lukas 20,34-38

Evangelium nach Johannes 15, 5-17


7. Aus „Heilige Worte des Meisters“:

„In der Liebe besteht jener, der zu opfern bereit ist.

Im Glauben besteht jener, der Zuversicht besitzt.

In der Hoffnung besteht jener, der die Freude besitzt .“




8. Musikalische Meditation „Die innere Stimme Gottes“




9. Aus „Hio-Eli-Meli-Mesail“:
„Erwache, du, der da schläft! Es ist Zeit, erstehe auf aus den Leiden des „Niederen“, du, der du gestorben bist! Und überdenke dein Leben – woher kam es, warum existierte es, wohin hast du es gelenkt. Den Anteil, der dir gegeben wurde, damit du zum Wohle des Nächsten beiträgst, wo hast du ihn gelassen? Sieh, ich warte an der heimlichen Tür deines Herzen auf Antwort.“


10. Vortrag: „Ziel und Sinn des menschlichen Lebens“

           31. Dezember 1933,

           aus „Vorträge des Meisters“, Band 2, „Kraft und Leben“, Burgas, 1996

Die Menschen sind heute geteilter Meinung in Bezug auf die Frage, ob eine Seele existiert oder nicht – die einen meinen ja, die anderen - es gäbe sie nicht. Bei diesem Streit aber ist unklar, was unter dem Begriff Seele gemeint ist. Vom Standpunkt der okkulten Wissenschaft aus ist die Seele etwas, das alle Möglichkeiten beinhaltet – alles, was in den Menschen hineingelegt wurde und sich über die Jahrhunderte entwickeln soll. Sie ist die größte Quelle, aus der der Mensch schöpft. Die Seele, das ist der Mensch in seiner Gesammtheit, das ewig erscheinende Leben, das uns immer vor neue Probleme und Aufgaben zum Lösen stellt. Da sich das Leben des Menschen in drei Welten gleichzeitig äußert, stehen vor ihm auch drei Arten von Aufgaben – von materiellem, geistigem und mentalen Charakter.

Diese drei Lebenserscheinungen sind innerlich miteinander verbunden. Unter dem materiellen Leben verstehen wir die Verwirklichung der menschlichen Anlagen. Der Mensch soll erst einmal mit dem, was er hat, vernünftig zurechtkommen und nicht das suchen, was er nicht hat. Anders gesagt, sollten wir das in Gang setzen, was wir als Anlagen besitzen und was sich als Sehnsucht offenbart, und nicht Zeit und Kraft beim Verfolgen von Dingen vergeuden, für die wir in diesem Augenblick keine Fähigkeiten haben.

Unser Leben kommt aus dem Unbegrenzen, tritt im Begrenzten in Erscheinung und strebt nach Freiheit. Der Mensch kann nicht unter das Gesetz der Freiheit fallen und seine Sehnsüchte verwirklichen, wenn er nicht aus dem Unbegrenzten in das Begrenzte übergeht. Heutzutage ist die Freiheit Bestrebung und Ideal der ganzen Menschheit. Alles, was als Lebenserscheinung existiert – Essen, Atmen, Wissen und Religion – ist nur ein Mittel, ein Weg, um die Freiheit zu erlangen. Hat der Mensch die Freiheit errecht, wird er glücklich sein. Die Freiheit ist es, die euch Glück bringen wird. Nach dem Erlangen der Freiheit seid ihr nicht mehr all diesen organischen Veränderungen untergestellt, die es jetzt in eurem Leben gibt. Zur jetzigen Zeit, in der diese Veränderungen stattfinden, haben sie ihre Ursachen – ihr habt keine Schuld an allem, was passiert. An Krankheiten, zum Beispiel, seid nicht nur ihr schuld – ein Drittel der Ursachen liegt bei euch und zwei Dritteln bei anderen.

Die Frage, die euch jetzt intressiert, ist die Frage nach den unerfüllten Aufgaben im Leben. Die vorigen Generationen haben viele nebensächliche Dinge erledigt, aber die wichtigsten Probleme sind ungelöst geblieben. Selbst mit dem, was sie gelöst haben, können wir nicht glücklich sein. Die Gläubigen meinen, dass wir mit der Lehre, die  Christus in unsere Welt brachte, alles erreichen werden. Was Christus aber gebracht und gesagt hat, ist den Menschen längst verloren gegangen und die Fragen blieben ungelöst. Die Aufgaben des einzelnen Menschen sind auch Aufgaben der ganzen Menschheit, weil eine Parallele zwischen der Entwicklung des Individuums und der Menschheit existiert.

Neun Monate bleibt der Mensch im Mutterleib und in dieser Zeit entwickeln sich alle inneren Organe. Zuerst wird der Magen entwickelt, zuletzt die Lungen. Wenn die Lungen entwickelt sind, ist der Mensch im letzten Monat und muss auf die Welt kommen. Nach der Geburt beginnt er zu atmen und zu leben – die Atmung bringt das Leben in Gang. Im Mutterleib lernt der Mensch sich zu ernähren, aber er lebt noch nicht, weil er nicht atmet - er ist in einem latenten Zustand. Wenn er zur Welt kommt, erhält er die Freiheit zu leben. Die ganze Menschheit ist jetzt in der Epoche des Lebens – der Atmung, aber aus  diesem Zustand muss ein Weg hinausführen, der uns weiter vorantreibt. Geleitet vom  schöpferischen Impuls des Lebens verließen die Mineralien ihren latenten Zustand und wurden zu Pflanzen; aber sie verweilten dort nicht und erreichten den Zustand der Fische, danach – der Vögel, der Säugetiere und letztendlich traten sie in die Menschenphase ein. Und jetzt muss der Mensch in eine höhere Form übergehen. Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht, aber in jedem Mensch existiert ein inneres Bestreben, sich von einer niedrigeren Form zu einer höheren zu entwickeln. Wenn der Mensch nicht zu einer höheren Form übergehen will, kann ihm keiner helfen und ihn in seinem jetzigen Zustand glücklich machen. Man kann ihm nur vorübergehend helfen, wie einem Bettler, aber das Betteln in der Welt löst die Frage nicht.

Alles, was im Leben der Menschheit geschieht, geschieht auch im Leben des einzelnen Menschen. Das Kind durchlebt in seinen ersten sieben Jahren sein physisches Leben – das ist der Zeitraum für die Formierung und Entwicklung des Körpers; in den nächsten sieben Jahren, von 7 bis 14, durchlebt das Kind die Formierung und Entwicklung der Gefühle oder die Entstehung und Entwicklung seines Astralkörpers; in den dritten sieben Jahren, von 14 bis 21, wird der mentale Körper geboren und das Kind beginnt sein mentales Leben; von 21 bis 30 Jahre aber entwickelt sich der Kausalkörper und der Mensch erlebt sein Kausalleben.

Nach den Theosophen hat der Mensch sieben Körper und jeder Körper entwickelt sich sieben Jahre, das macht insgesamt 49 Jahre. Diese Klassifizierung der menschlichen Körper ist aber nur teilweise richtig. Es gibt eine andere Einteilung, nach der der Mensch 12 Körper hat – drei sind Hauptkörper und neun sind Übergangskörper, d.h. die neun sind Hüllen, die drei sind Basiskörper. Das ist die Auffassung der großen Eingeweihten. Wer daran Interesse hat und mehr darüber wissen möchte - es steht viel davon in der okkulten Literatur geschrieben, dort kann es man nachlesen. Jeder menschliche Körper ist eine Voraussetzung, die entsprechende Welt kennenzulernen. Der Mensch kann nicht die physische Welt ohne den physischen Körper kennenlernen; ohne ihn ist sie uns unbekannt und unzugänglich. Ohne geistigen Körper ist die geistige Welt für den Menschen unerkennbar, ohne den göttlichen Körper würde die göttliche Welt für uns unbekannt sein und dann könnten wir nicht den inneren Sinn des Lebens verstehen.

Vorerst stellt der Kopf des Menschen die göttliche Welt dar, die Brust stellt die geistige, und der Magen – die physische Welt dar. Wenn ihr eure Beziehungen zum Magen mit all seinen Zellen reguliert, dann habt ihr eine natürliche und harmonische Beziehung zur ganzen materiellen Welt. Wenn ihr eure Atmung nicht nur als einen mechanischen, sondern als einen vernünftigen Prozess reguliert, dann habt ihr eine harmonische Beziehung zu allen vernünftigen Wesen aus der geistigen Welt. Und wenn ihr eure Gedanken reguliert und richtig zu denken beginnt, dann habt ihr eine harmonische Verbindung mit der göttlichen Welt. Wenn der Mensch alle Kräfte dieser drei Welte in sich harmonisiert, d.h. wenn er die Funktion von Kopf, Lungen und Magen in Harmonie bringt, dann schafft er sich die besten Lebensbedingungen.

Der Mensch sollte sich erst selbst erforschen, um zu bestimmen, was er im All darstellt. Versucht nicht zu bestimmen, was die Menschheit im Ganzen darstellt, sondern versucht eure Form, Funktion und euren Platz im Körper der Natur zu verstehen. Und von diesem Platz aus sollt ihr euch bewusst an die Natur wenden und ihre Sprache lernen. Weil die Natur ihre eigene Sprache hat und wenn ihr sie nicht beherrscht, könnt ihr nicht mit ihr in Verbindung treten. Die Folge davon sind disharmonische Zustände und Erkrankungen in eurem Leben.

Der Mensch muss drei Sachen im Griff haben, um gesund zu sein: einen hellen Verstand, reine und erhabene Gefühle, und einen edlen Willen, damit er überall weiß, wie er handeln soll. Um diese Dinge vorzuweisen, muss er ein hohes Ideal haben und Herr der Bedingungen sein, d.h. er darf sich nicht von den äußerlichen Umständen beeinflussen lassen und muss unbeirrbar auf sein Ziel zustreben.  Denkt nicht, daß die Schwierigkeiten und Hindernisse gezielt für euch in die Welt gesetzt wurden.  Die Leiden sind ein Zufall im Leben auf der Erde. Wenn ihr klug seid, werdet ihr nicht einen Weg gehen, wo ihr auf Hindernisse stoßen könnt. Weil aber die Menschen nicht klug sind, kommen sie ständig  mit den Regeln der Natur in Konflikt und leiden darunter. Die Leiden der Menschen kommen von ihrem Unverständnis des Lebens. Sie denken, sie seien die Herren und könnten machen, was sie wollen – Tiere töten, Pflanzen vernichten, die Güter missbrauchen, und daher kommen alle Krisen in ihrem Leben. Denn alle Güter der Natur sind mit vernünftigen Wesen verbunden, die uns für alles verantwortlich machen.

Die Leute von heute wollen Rechte und Menschlichkeit; das ist gut, aber wie verhalten sie sich gegenüber den Tieren und den Gleichgearteten? Wenn man Rechte und  Menschlichkeit verlangt, müssen sie für alle gelten. Die Menschlichkeit besteht darin, sich in die Lage der anderen zu versetzen und die Not und Sorgen der anderen zu seinen eigenen zu machen – das ist das göttliche Recht in der Welt. Nur mit dieser Auffassung können wir uns untereinander helfen und den richtigen Weg im Leben gehen, wo es die Hindernisse, die wir jetzt haben, nicht gibt. Unser Leben wird einen inneren Sinn bekommen und wir werden wissen, warum und für wen wir leben.

Jeder Mensch, obwohl unbewußt, lebt für das Unsterbliche, wobei er immer hinter den Übergangsformen das Unsterbliche und Ewige sucht. Man kann in der Welt nur das lieben, was unsterblich ist, weil nur das Unsterbliche real ist. Real ist, was seinen inneren Zusammenhang nicht verliert. Die Realität ist unabhängig von unserem Glauben oder Nichtglauben, sie besteht. Die Realität zeichnet sich dadurch aus, dass wir sie testen können und dass sie in sich absolut vernünftig ist. Auch das menschliche Leben, das ein Ausdruck dieser Realität ist, ist vollständig bestimmt – nicht fatalistisch, sondern infolge der Gesetze, die sein Dasein bestimmen. Dabei kann man eine Reihe von Ereignissen in seinem Leben vorhersagen. Zum Beispiel wurde der Europäische Krieg (1. Weltkrieg – Anm. Übers.) 15 Jahre vor seinem Beginn von einer okkultistischen Gesellschaft in England vorhergesagt, nicht nur das – sie haben sein Ende gezeigt und die europäische Karte nach dem Krieg gezeichnet; es geschah genauso, wie es vorhergesagt wurde. Jetzt haben sie eine andere europäische Karte gezeichnet, die sich nach einiger Zeit realisieren wird. Ihr werdet fragen, woher sie das wissen. So wie es Gesetze gibt, die alle Prozesse in der Natur und im Leben regulieren, gibt es Gesetze in der Natur, die die soziale Lage und die Beziehungen der Völker bestimmen. Alle diese Gesetze gründen auf etwas sehr Vernünftigem im Dasein. Und wenn wir dieses Vernünftige zur Grundlage nehmen und seine Sprache erlernen, dann wird uns das, was mit uns passieren soll, mitgeteilt. Denn es gibt eine Sprache der Natur, die in uns spricht – das ist die Realität in uns. Die Realität zeichnet sich dadurch aus, dass sie uns immer etwas gibt, während das, was uns nichts gibt und nur etwas wegnimmt, nicht real ist, sondern nur eine Illusion. Real ist, was den menschlichen Verstand stärkt und ihn zum Denken anregt, was den Gefühlen und dem Körper Kraft und Leben gibt, damit der Mensch etwas in der Welt erreicht.

Wenn ihr zu Vermittlern der Realität in der Welt werdet, dann werdet ihr auch für das Erheben der ganzen Menschheit hilfreich sein. Und ihr werdet zu Mitarbeitern der Natur – zu Gottesdienern, religiös ausgedrückt. Aber die Idee von Gott muss ins rechte Licht gerückt werden. Die Idee, die die heutigen Menschen von Gott haben, das ist überhaupt kein Gott. Unserer Auffassung nach ist Gott die großartige Realität in der Welt, ohne die der Mensch nicht kann. Das Leben, das in uns funktioniert, das in uns pulsiert - das ist Gott; das Vernünftige, das in uns wirkt - das ist Gott. Er offenbart sich in jeder Seele und sagt: „Ihr alle werdet so, wie ich es plane, und wenn ihr meinen Weg geht, erreicht ihr alles.“ Ihr müsst euch alle dem Lebensimpuls unterordnen. Wenn ihr nach diesem Impuls handelt und keine Angst habt, dann werden alle guten und großartigen Menschen hinter euch stehen und euch helfen. Wenn wir nach diesem Prinzip unser Leben gestalten, dann werden wir frei von Gegensätzen und Krankheiten sein. Der Grund aller Krankheiten liegt in der Verletzung des großen Gesetzes der Liebe. Alle Krankheiten des Nervensystems sind eine Folge der Verletzung des Gesetzes der Weisheit, und alle physischen Krankheiten ergeben sich aus der Verletzung des Gesetzes der Wahrheit. Wenn ihr das Gesetz der Wahrheit verletzt, dann beginnen bestimmte Organe in eurem Körper zu leiden.

Etwas Neues muss in die menschliche Seele eingegeben werden. Die heutigen Menschen haben keine Idee für ihr Leben – die sehen zu, irgendwie über die Runden zu kommen und zu sterben – das sind Leute ohne ein Ideal. Nur wenn die Liebe im Menschen zu wirken beginnt, hat er Bestrebungen und Ideale. Wenn die Liebe kommt, schafft sie ein ganzes Paradies für euch, in dem ihr über alles Gute und Edle, nach dem sich eure Seele sehnt, verfügt.

Zukünftig haben die Leute die Aufgabe, die großen Fragen des Lebens zu lösen. Die jetzt zwischen den Völkern existierenden Gegensätze werden verschwinden und die ganze Menschheit wird zu einer großen Familie. Die Völker und die einzelnen Individuen aber werden zu Mitgliedern dieser Familie, sie werden sich untereinander helfen und ehren, so wie sich die Organe in einem Körper helfen – zwischen allen wird es eine innere Harmonie geben. Und ihr werdet von all dem Zeugen sein.

Ein Vortrag des  Meisters, gehalten am 31.12.1933


Aus dem Bulgarischen übersetzt von Nonna Petrova

Lektorat: Angelika Todorov

Das Übersetzungsteam der Geistesgemeinschaft „Bjalo Bratsvo“

e-mail: wb_translation_team@mail.bg



11. Das Lied „Segne, meine Seele, den Herrn“



12. Gebet der Bruderschaft


Herr, segne die Universelle Weiße Bruderschaft, die jetzt unter den Bulgaren und dem Slaventum anwesend ist. Festige ihren Geist. Gib jenen, welche Deinem Weg  folgen Glaube, Zuversicht und Hoffnung in Dich, damit sie zu sich kommen und Dich  in allen Jahrhunderten der Zukunft rühmen.

Tue das Herr, unser Gott wegen Deines Grossen Namens, mit dem Du oben im Himmel und unten auf der Erde allzeit bekannt bist. Möge Dein Name leuchten vor all jenen, die Dein  heiliges Werk hindern  und wissen, dass Du der Einzige bist, in dem es keinen Verrat  gibt und Der Du immer die Kraft dazu hast ihnen zu helfen und sie zu erlösen.

Verjage die Feinde von deinem Angesicht Herr und wir werden Dich mit reinem Herzen rühmen, nachdem Du uns hilfst die bösen Geister der Hölle zu überwinden und zu vertreiben, die dein Heiliges Werk vereiteln wollen.

Du Herr, handle selbst mit Deiner festen Hand. Tue das wegen unseres Herrn Jesus Christus durch dessen Namen Du geruhst Dich herbeirufen zu lassen.

Mögen die Regierenden dieses Volkes erkennen, dass es außer Dir keinen anderen Herr und Gott gibt. Du bist der Eine.

AMEN.



13. Die Formel:

„Verherrlicht sei Gott in der Weißen Bruderschaft und verherrlicht seien die Weißen Brüder in der Liebe Gottes“ (dreimal)